Con Stella
(Malerei und Skulptur)
Verbindungslinien, Leitfäden, Richtungsanweisungen: in der Zusammenstellung werden Zusammenhänge hergestellt. Elisa Bergmann und Sophie Hammer präsentieren im MUFUKU Weibern eine ortsspezifisch installierte Ausstellung, in der die Medien der beiden Künstlerinnen in Konstellation gesetzt werden: Malerei und Skulptur.
Ihr Ausstellungstitel eröffnet einen bewusst breit ausgelegten Bedeutungshorizont: Con Stella deutet semantisch sowohl Richtung Konstellation als auch zu den himmlischen Sternbildern, vielleicht handelt es sich bei Stella aber auch um eine dritte Protagonistin, mit der hier ausgestellt wird.
Es wird sich zeigen: man schaut nach oben und unten.
Es wird sich weisen: man orientiert sich nach links oder rechts.
Wie werden wir geleitet?
Con Stella, die gemeinsame Ausstellung der beiden in Wien lebenden Künstlerinnen Elisa Bergmann und Sophie Hammer, widmet sich künstlerischen Gesten des Verbindens, des Anleitens, des Zueinander-in-Beziehung-Setzens.
Formen bekleiden den Raum, plastische Elemente bilden Monumente, bemalte Oberflächen strukturieren verdeckte Zonen, betretbare Flächen und kontemplative Gegenständlichkeit.
Malerei und Skulptur fungieren als Orientierungspunkte in der Gestirnung, die die Ausstellung von Bergmann und Hammer eröffnet.
Hannah Bruckmüller
|