„Skulptur & Installation“
Der Künstler formt Dinge aus der Alltagswelt mit Papiermaché ab, stellt sie in Serie her und gestaltet mit diesen Kunstwerken Schüttungen („Halden“) von großer Fülle.
Die überbordende Anhäufung, das Wiederkehrende, das eindrückliche Grau der Objekte, die besondere Materialästhetik und die konsequente Umsetzung einer künstlerischen Idee lassen die BetrachterInnen staunen.
Der Bildhauer verwendet als Sujet vertraute Objekte, die durch die künstlerische Adaption und vor allem durch ihre Wiederholung unsere Sichtweise auf diese Welt verändert, erweitert.
Es ist eine Metamorphose des Gewöhnlichen, ein ironischer Verweis auf das Konsumstreben unserer Gesellschaft.
Die Installation wurde für die räumlichen Gegebenheiten des MUFUKU entwickelt. Die ausgestellten Skulpturen geben einen eindrucksvollen Einblick in das umfangreiche Oeuvre von Martin Dickinger.Er wird am 5.5. im Zuge der Landlwochen 2022 bei einem Künstlergespräch durch die Ausstellung führen.
„Dickinger ist ein Duplizierer, einer, der Gesehenes, Vorgefundenes, Imaginiertes in einer immensen Menge herstellt, anhäuft, anreichert und somit eine Parallelwelt installiert, die der Realwelt so fremd nicht ist.“
Gertrude Moser-Wagner
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