„St(r)ichfest “
Die Künstlerin beschäftigt sich mit Wahrnehmung und Irritation, wobei sie unter Anwendung einfacher grafischer Mittel Kunstwerke von räumlicher Tiefenwirkung schafft.
Sie verdichtet präzise von Hand auf Papier gezeichnete parallele Kugelschreiberstriche oder gestickte Linien aus Garn auf Leinen zu ästhetischen Wolkenformen.
In unkonventioneller Weise kreiert Barbara Lindmayr zudem aus Verpackungsnetzen Installationen und formt so dreidimensionale, begehbare Raumzeichnungen.
Für die besonderen architektonischen Gegebenheiten des MUFUKU hat die Künstlerin eine ortsbezogene Installation entwickelt.
Die konsequente Umsetzung ihrer künstlerischen Ideen und die besondere Materialästhetik ihrer poetischen Kunstwerke berühren die Betrachter*innen und lassen sie staunen.
Am 11.Mai wird Barbara Lindmayr im Zuge der Landlwochen 2023 bei einem Kunstgespräch durch die Ausstellung führen.
„Mit dem einfachen Mittel der Verdichtung und der Auflösung von Schraffur versuche ich Plastizität zu suggerieren.
Es handelt sich um ein Spiel mit Illusion und Realität.
Der Betrachter ist umgeben von grafischer Struktur und fühlt sich beinahe in dieses ‚Wolkenmeer‘ hineingezogen.“
Barbara Lindmayr
|