„echt, aber nicht erwachsen “
Wolfgang Bretter beschäftigt sich mit gewohnheitsmäßigen Strukturen und Bedienungen, mit denen wir meist unreflektiert leben.
Der Künstler erweitert durch Verschiebung, Änderung oder Umkehrung die Sicht auf vertraute Dinge und bringt sie in einen anderen Zusammenhang.
Seine tiefsinnigen, ironischen und spielerischen Eingriffe in bestehende Verhältnisse verunsichern so manche gewohnte Sichtweise und ermöglichen mit einem Schmunzeln einen neuen Blick auf unsere Welt.
Bei der Ausstellungseröffnung wird Gigi Gratt (GIS Orchestra) im Duo musizieren.
Am 16. November wird Wolfgang Bretter bei einem Kunstgespräch durch die Ausstellung führen.
„Es sind die kuriosen Verhältnisse und kleinen Ungereimtheiten, die den Künstler interessieren und die er aufspürt.
Es ist diese absurde Substanz des Alltäglichen, die er aufdeckt und auf sublime Weise ironisiert.
Als gezielte Irritation greift er auf die Versatzstücke des Alltags zu und entfaltet in ihnen spielerische Interventionen.
Augenzwinkernd schafft er gegenläufige Anordnungen.“
Genoveva Rückert
(Kuratorin für zeitgenössische Kunst in der OÖ Landes-Kultur GmbH und Lektorin u.a. für Raumtheorie an der Kunstuniversität Linz)
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